Marschgruppe Allgäu
Im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.
Presseinformation
Nur zur Übung 45 Kilometer marschiert
Allgäuer Reservisten zum Vier-Tages-Marsch in den Ardennen eingeladen
Vor wenigen Tagen erhielt die Marschgruppe der Allgäuer Reservisten die Einladung zum Vier-Tages-Marsch in den Ardennen, vom 22. – 25. Juni 2005, durch den Kommandeur des 1. belgischen Artillerieregiments in Bastogne, Belgien. Kurzfristig wurde deshalb ein erstes Marschtraining am letzten Wochenende angesetzt, denn in Belgien sind an den vier Tagen jeweils 32 Kilometer zu absolvieren.
Am Samstag traf man sich zu einem Marsch über 25 Kilometer in dem nur leicht welligen Gelände rund um Wohmbrechts, ausgerichtet durch die Reservistenkameradschaft Schwarzenberg. Am Sonntag wurden die Reservisten auf das Geländeprofil der Ardennen eingestimmt, erkundet und geführt von der Reservistenkameradschaft Kempten. Es waren zwar nur 20 Kilometer zu absolvieren, aber die Marschstrecke von Depsried über Wiggensbach, Schmidsreuthe in das Kirnachtal und zurück, mit teilweise bis zu 17 % Steigung bzw. Gefälle, stellte schon einige Anforderungen an die Mehrzahl der doch nicht mehr gerade jugendlichen Reservisten. Aber schließlich sollte dieser Marsch ja auch jedem Teilnehmer Auskunft über den persönlichen Leistungsstand geben.
Über die direkte Einladung zum Ardennenmarsch, ausgesprochen von dem Kommandeur des „1 Regiment d` Artillerie de Campagne“ in Bastogne, Belgien, sind die Reservisten der Marschgruppe Allgäu natürlich hoch erfreut. Zeigt diese doch, dass sich die kameradschaftliche Verbundenheit mit den Soldatinnen und Soldaten des belgischen Regiments weiter festigt. Kennen gelernt hatte man sich, als die belgischen Artilleristen im vergangenen Sommer den Allgäuern großzügig Unterkunft, Verpflegung und Logistik bei einem zweiwöchigen Einsatz zur Pflege der deutschen Kriegsgräberstätte in Recogne/ Bastogne zur Verfügung stellten. Im Oktober waren belgische Kameraden dann im Allgäu zu Gast. Das Besuchsprogramm mit Stadtführung Kempten, Besuch der Schlösser im Königswinkel und Teilnahme an der Bergausbildung der Reservisten mit Marsch auf das Rubihorn bei Reichenbach haben große Begeisterung und Anerkennung ausgelöst.
Für die Reservisten der Marschgruppe Allgäu heißt es jetzt sich in den verbleibenden acht Wochen intensiv auf den Vier-Tages-Marsch in den Ardennen vorzubereiten. Die meisten Marscheinheiten muss jeder für sich absolvieren, da die Angehörigen der Marschgruppe aus dem Raum Ulm, Kempten, Pfronten, Lindau kommen. Ein weiteres Trainingswochenende zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit ist bereits fest eingeplant.
Anlage: Pressefoto
Herkunft: Privat
Antreten zum Abmarsch: Die Marschgruppe Allgäu der Reservisten vor der Kapelle in Depsried. 20 Kilometer mit bis zu 17 % Steigung bzw. Gefälle, ähnlich wie in den Ardennen, sind als Übung zu bewältigen.
Marschgruppe Allgäu
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Marschgruppe Allgäu beim 39. Ardennen Marsch
Auf persönliche Einladung des Kommandeurs des
1. belgischen Artillerieregiments in Bastogne (1 Regiment d`Artillerie de Campagne) beteiligte sich eine Abordnung der Reservisten-Marschgruppe Allgäu am „39. Europäischen Marsch des Gedenkens und der Freundschaft“ in den Ardennen. Betreut wurden die Allgäuer Reservisten vom FwRes, Stabsfeldwebel Melvin Jedlicsek, und auf Befehl des gastgebenden Kommandeurs von Sergeant Adjudant Pierre-Jean Courtoy, der den Marsch schon 13 mal erfolgreich beendete. Den Part des Dolmetschers übernahm wieder Sergeant Major d.R. Harry Morvan von der französischen Armee, der der Allgäuer Marschgruppe schon lange als Mitglied freundschaftlich verbunden ist.
Bei meist brütender Hitze waren an den vier Marschtagen täglich 32 km und insgesamt 2.600 Höhenmeter an Steigungen zu bewältigen. Die Streckenführung des diesjährigen Marsches betonte den europäischen Charakter. Deshalb führte die erste Tagesetappe von der Burg Sedan in Frankreich zur Burg Bouillon in Belgien. Danach von Buchdorf Redu nach Saint-Hubert, dem Heimatstandort des ardennischen Jägerregiments. Weiter ging es von Recogne (Bastogne) nach La Roch und von Houffalize nach Vielsalm mit der traditionellen Schlussparade der Marschgruppen.
Über die persönliche Einladung des belgischen Kommandeurs waren die Allgäuer Reservisten natürlich hoch erfreut. Zeigt diese doch, dass sich die freundschaftliche Verbundenheit zwischen Aktiven und Reservisten weiter festigt. Kennen und schätzen gelernt hatte man sich, als das belgische Regiment den Allgäuern großzügig Unterkunft, Verpflegung und Logistik bei einem zweiwöchigen Einsatz zur Pflege der deutschen Kriegsgräberstätte in Recogne/Bastogne zur Verfügung stellte.
Wie im vergangenen Jahr werden die belgischen Artilleristen wieder mit einer starken Abordnung im Oktober den Gegenbesuch machen und an der Jahresabschlussübung der Marschgruppe Allgäu teilnehmen.
Anlage: Pressefoto
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Auch nach einer Marschleistung von 128 km in vier Tagen und 2.600 Höhenmetern keine sichtbaren Spuren von Erschöpfung bei den Reservisten der Marschgruppe Allgäu anlässlich der Abschlussparade des Ardennenmarsches in Vielsalm, Belgien.
Bernd Kluth